Archiv für den Monat: April 2013

Artikel mit dem Scanner packen

Im Landkorb werden schon seit geraumer Zeit Artikel mit dem Scanner gepackt: Für die PackerIn ist es jetzt nicht mehr so leicht, nicht die richtige Anzahl der Artikel oder einen falschen Artikel einzupacken.

Der Scanner erfolrderte bisher in Verbindung mit der Waage noch einen Enterdruck. Das ist jetzt geändert: Wenn die Waage nach dem letzten Scanvorgang einen Wiegeimpuls erkennt, (das Produkt also in die Kiste gelegt wurde),  wird der gepackte Artikel abgeschlossen und der nächste Artikel angezeigt.

Außerdem kann das Packen jetzt auch gramm- und preiscodierte EANs verarbeiten. Voraussetzung ist, dass der Scanner keine Prüfziffern abschneidet. (Das könnt Ihr leicht testen, in dem Ihr einen EAN in ein Text-Editorfenster scannt: Tauchen alle Ziffern des EAN-Codes auf, ist alles richtig.)

Im Howto Nr 10.13 wird beschrieben, wie die Artikel angelegt sein müssen, damit das Packen diese erkennt. Anders als an der Kasse wird das Tara bei preiscodierter Ware über die normale Tara-Funktion von BioDeliver abgezogen.  (packTyp 16 (oder 8) und im Feld PfandEAN die EAN des Taraartikels.) Die Einstellung Wiegeartikel = 9 (preiscodiert mit Tara) hat beim Packen keine Funktion.

Die Version des Packens ist 1.5.106.

Rabatte …

Rabatte sind bisher nicht mit in der Statistik aufgetaucht. Das Verbuchen der Rechnungen ist jetzt geändert, jetzt werden auch die Rabatte mit eingebucht.

Und wenn ein Rabatt gegeben wurde, so dass der Verkaufspreis niedriger wurde als der Einstandspreis, wurde bisher der Einkaufspreis eingetragen. Das führte zu Verwunderung, wenn der Einkaufspreis höher als der Verkaufspreis war (z.B. weil im Einkauf eine Kiste Salat steht und der Mengenfaktor nicht gesetzt war).

Jetzt wird in einem solchen Fall (Einkaufs- ist höher als der Verkaufspreis)  der Verkaufspreis eingesetzt.

Restabrechnung

Restabrechnung? Was ist das denn?

Auf einigen, insbesondere den größeren Betrieben, bekommen Kunden nach 3 Wochen Inaktivität, aufgelaufene Pfandabrechnungen gutgeschrieben. Dies wurde bislang mit verwirrend zu bedienenden SQL-Jobs erledigt. Jetzt funktioniert es anders: Wird im Rechnungsfenster eine Tour aufgerufen, die „Restabrechnung“ heißt, dann werden auf diese Tour alle Kunden gebucht, die noch offene Gutschriftspositionen haben. (Diese Positionen können auch mit einem negativen Betrag behaftet sein, weil noch Dinge nachbelastet wurden).

Nachdem diese Tour gedruckt wurde, haben die Aufträge ganz normal Rechnungsnummern und die Tour kann verbucht werden: Das Besondere daran ist, dass die Restabrechnungs-Tour nicht in Kredit, sondern in Bonus gebucht wird. Damit kann dann sofort eine Gutschrifts-Datei erstellt werden, die dann zur Bank geschickt werden kann.

Sollte ein Kunde einen positiven Auftragswert nach einer solchen Restabrechnung haben (weil noch Dinge nachbelastet wurden), wird dieser Auftrag ganz normal in Kredit eingebucht und kann einfach mit der Lastschriftdatei mit eingezogen werden.

Aufträge aus der Restabrechnung werden grundsätzlich nicht mit einer Liefergebühr versehen.